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07.07.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Euro-Krisengipfel nach Griechenland-Referendum:

Zwei Tage nach dem Referendum in Griechenland wollen die Staats- und Regierungschefs der Eurozone an diesem Dienstag wieder über die Schuldenkrise beraten. Zuvor kommen – ebenfalls in Brüssel – die Euro-Finanzminister zusammen. Sie hatten die Regierung in Athen aufgefordert, neue Reformvorschläge vorzulegen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) schrieb in der Zeitung "Rheinische Post", die "eigentlichen Verlierer des griechischen Dramas" seien Familien sowie Alte, Kranke und Einkommensschwache. Sie dürften nicht alleingelassen werden. Ähnlich äußerte sich EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Es müsse verhindert werden, dass es im Land zu Engpässen bei Medikamenten, Lebensmitteln oder Öl und Gas komme, sagte Oettinger der "Bild"-Zeitung. Wenn Athen Reformen verweigere, hätten neue Verhandlungen jedoch keinen Sinn. Bei dem Referendum am Sonntag hatte eine Mehrheit von 61 Prozent gegen die Forderungen der internationalen Gläubiger gestimmt.

Mindestens 25 Tote bei Anschlag in Syrien:

Ein Selbstmordattentäter hat in der syrischen Stadt Aleppo nach Augenzeugenberichten mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen. Der Angreifer habe sich an einem Außenposten der syrischen Armee in die Luft gesprengt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London mit. Demnach gehörte der Angreifer der Nusra-Front an, einem Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Eine unabhängige Bestätigung für diese Angaben gibt es nicht. Aleppo ist zwischen Aufständischen und Regierungstruppen geteilt. Eine Islamisten-Allianz, zu der auch die Nusra-Front zählt, will mit einer Offensive die gesamte Stadt unter ihre Kontrolle bringen. Große Teile Syriens werden – ebenso wie Gebiete des benachbarten Iraks – von der Terrormiliz "Islamischer Staat" kontrolliert, die mit der Nusra-Front verfeindet ist.

Amnesty: Balkanstaaten misshandeln Flüchtlinge:

Flüchtlinge, die über die Westbalkanroute nach Europa kommen wollen, sind nach Angaben von Amnesty International häufig Gewalt ausgesetzt. In Serbien und Mazedonien würden viele Migranten von staatlichen Behörden oder kriminellen Banden misshandelt und erpresst, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Zudem würden Asylsuchende oftmals daran gehindert, in die EU weiterzureisen. Viele aus Libyen kommende Flüchtlinge nutzten derzeit die Route über Griechenland, Mazedonien und Serbien nach Ungarn, um die gefährliche Fahrt über das zentrale Mittelmeer zu umgehen. Amnesty appellierte an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Situation der Flüchtlinge auf ihrer Balkan-Reise anzusprechen. Merkel will am Mittwoch und Donnerstag Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina besuchen.

Senat von South Carolina stimmt für Entfernung des Südstaatenbanners:

Als Reaktion auf den Mord an neun afro-amerikanischen Kirchenmitgliedern hat der Senat von South Carolina dafür gestimmt, die umstrittene Konföderierten-Flagge am Kapitol in der Hauptstadt Columbia einzuholen. Die republikanische Gouverneurin Nikki Haley hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, das rot-blaue Banner aus der Zeit des US-Bürgerkrieges entfernen zu lassen. Dafür ist eine Zweidrittelmehrheit in beiden Parlamentskammern erforderlich. Die langjährige Debatte um die Südstaatenflagge ist nach dem Massaker in der mehrheitlich von Schwarzen besuchten Emanuel-Methodistenkirche in Charleston neu entbrannt. Der Täter hatte sich mit der Südstaatenflagge im Internet präsentiert. Die Fahne steht aus Sicht von Kritikern für die Bereitschaft der Südstaaten, in den Bürgerkrieg gegen die nördlichen US-Bundesstaaten (1861-1865) zu ziehen, um die Sklaverei beibehalten zu können.

Franziskus: Familie ist unersetzlich:

Am zweiten Tag seiner Südamerika-Reise hat Papst Franziskus in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil vor mehreren hunderttausend Menschen eine Messe gefeiert. In seiner Predigt verlangte er mehr staatliche Hilfen und gesellschaftliche Anerkennung für Familien. Die Familie sei "ein großer sozialer Reichtum", den andere Einrichtungen nicht ersetzen könnten. Für diesen Dienstag ist eine Messfeier in der Hauptstadt Quito geplant. Am Mittwoch will der Papst nach Bolivien fliegen. Die einwöchige Reise in die drei ärmsten spanischsprachigen Länder des Kontinents soll in Paraguay zu Ende gehen.

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