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06.08.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Japan gedenkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vor 70 Jahren:

Japan hat an diesem Donnerstag des 70. Jahrestags des Atombombenabwurfs der USA auf Hiroshima gedacht. Um 08.15 Uhr Ortszeit versammelten sich Regierungschef Shinzo Abe, ausländische Abgesandte wie die US-Botschafterin Caroline Kennedy und zehntausende weitere Menschen zu einer Schweigeminute. Um diese Uhrzeit hatten die USA am 6. August 1945 die Bombe abgeworfen. Rund 140.000 Menschen starben sofort oder in den folgenden Monaten. Drei Tage nach dem Angriff auf Hiroshima hatte die US-Armee eine zweite Atombombe über der japanischen Stadt Nagasaki abgeworfen, die mindestens weitere 70.000 Zivilisten tötete. Bis heute leiden tausende Menschen unter den Spätfolgen der nuklearen Verseuchung. Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui forderte in seinem Friedensappell bei der Zeremonie die Abschaffung aller Atomwaffen. Der rechtskonservative Ministerpräsident Shinzo Abe kündigte in seiner Rede an, Japan werde bei der UN-Vollversammlung im September einen neuen Resolutionsentwurf zur Abschaffung von Atomwaffen einbringen.

Australien will Suche nach Flug MH370 fortsetzen:

Australien setzt die Suche nach dem verschollenen Malaysia-Airlines-Flugzeug Flug MH370 im Indischen Ozean fort. Das erklärte Australiens Regierungschef Tony Abbott in einem Rundfunkinterview. Man sei es den Familien der Vermissten schuldig, zu versuchen, dieses Rätsel zu lösen, sagte Abbott. Nach dem Fund einer Flügelklappe, die aller Wahrscheinlichkeit nach von der vermissten Boeing 777 stamme, deute alles darauf hin, dass in der richtigen Gegend im südlichen Indischen Ozean nach dem Wrack gesucht werde. Anders als Malaysias Regierungschef Najib Razak bestätigte Abbott nicht, dass das Wrackteil eindeutig identifiziert worden sei. Die Flügelklappe war vor einer Woche auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean entdeckt worden, derzeit wird sie in Frankreich untersucht. Die Malaysia-Airlines-Maschine war am 8. März 2014 auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Insassen an Bord von den Radarschirmen verschwunden.

Hunderte tote Flüchtlinge vor Libyscher Küste befürchtet:

Nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor der Küste Libyens sollen 370 Überlebende nach Palermo in Italien gebracht werden. Auch 26 Leichen seien dabei, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. An der Unglückstelle suchten Schiffe der italienischen Küstenwache, Marine und anderer Rettungskräfte die ganze Nacht weiter nach Vermissten. Wie viele Menschen tatsächlich an Bord des Schiffes waren, ist noch unklar. Hilfsorganisationen nannten Zahlen von bis zu 600 Menschen. Offenbar hatten sich viele Flüchtlinge im Frachtraum des Schiffes befunden, als es am Mittwoch im Mittelmeer kenterte und innerhalb weniger Minuten sank. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, wäre es eins der schlimmsten Unglücke der vergangenen Monate.

Linke fordert Entlassung von Verfassungsschutzpräsident Maaßen:

In der Affäre um die Landesverrats-Ermittlungen gegen das Internetportal "Netzpolitik.org" verlangt die Opposition nach der Entlassung des Generalbundesanwaltes Harald Range weitere personelle Konsequenzen. Der Chef der Linkspartei, Bernd Riexinger, sprach sich im "Handelsblatt" für eine Abberufung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen aus. Dieser habe die Ermittlungen des Generalbundesanwaltes wegen Landesverrats mit einer Anzeige erst angestoßen, sagte Riexinger. Ähnlich äußerte sich FDP-Chef Christian Lindner. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière gerät als oberster Dienstherr des Verfassungsschutzes weiter unter Druck. Linkspartei-Chef Riexinger verlangte, de Maizière müsse erklären, inwieweit er in die Vorgänge eingeweiht und daran beteiligt gewesen sei. Auch der SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil forderte, die Rolle des Bundesinnenministers müsse aufgeklärt werden. Unterdessen wurde der Blog "Netzpolitik.org" von einer Initiative ausgezeichnet, an der auch die Bundesregierung beteiligt ist.

Ägypten feiert Einweihung des Neuen Suezkanals:

In Ägypten wird heute der "Neue Suezkanal" eingeweiht. Die 72 Kilometer lange Wasserstraße wurde innerhalb nur eines Jahres gebaut. Sie verläuft teilweise parallel zum inzwischen fast 150 Jahre alten Suezkanal, der das Rote Meer und das Mittelmeer miteinander verbindet. Teilweise wurde der alte, für den Welthandel äußerst wichtige Kanal erweitert und vertieft. Der "Neue Suezkanal" ist ein Prestige-Objekt für Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der die Einweihung in der Stadt Ismailia unter anderem mit einer Flottenparade feiern lässt. Als Ehrengast ist Frankreichs Präsident Hollande geladen, auch andere ausländische Staatschefs werden erwartet. Ägypten verspricht sich von dem "Neuen Suezkanal" einen Aufschwung für die Wirtschaft. Für das Land sind die Gebühren für die Durchfahrt eine wichtige Einnahmequelle.

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